Ziele der Kampagne

Im Landeshaushalt sind seit 2017 Mittel vorgesehen „für eine Kampagne gegen Homophobie und für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“:

Die Kampagne „Für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt* in Niedersachsen“ soll substanzielle und nachhaltige Verbesserung in den Grundstrukturen (Professionalisierung) und der öffentlichen Wahrnehmbarkeit queerer Themen und Menschen (Öffentlichkeitsarbeit) herbeiführen. Außerdem sollen Modellprojekte in den sechs vorab identifizierten Themenfeldern entwickelt und durchgeführt werden, die die wichtigsten Handlungsempfehlungen und Bedarfe bearbeiten.

Kampagne: auf einen begrenzten Zeitraum beschränkte, aufeinander abgestimmte Aktivitäten, die auf einen gewünschten Zielzustand hinwirken.

Im Rahmen der Kampagne wird eine belastbare, gut vernetzte und verzahnte, professionelle (hauptamtliche) Struktur aufgebaut, in der dauerhaft die relevanten Themen bearbeitet und Bedarfe abgedeckt werden können. Dabei werden auch die Zugänge und Angebote in Oberzentren und Mittelstädten sowie im ländlichen Raum auf- und ausgebaut.

Gesellschaftspolitisches Ziel ist das Reduzieren ungesunder Auswirkungen von Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen: Einerseits durch erhöhte Akzeptanz, andererseits durch das Stärken queerer Menschen für ihren Alltag sowie Maßnahmen, die (auch psychische) Gesundheit und Selbstfürsorge verbessern.