Die Vorgeschichte – wie Niedersachsen sich schlau machte.

Das niedersächsische Sozialministerium hat 2014/15 eine Erhebung in Auftrag gegeben:

Was sind die aktuell bestehenden Bedarfe in der queeren Community, ins­be­son­dere der darin befindlichen Interessengruppen lesbisch, schwul, trans* und inter?

Daraufhin wurden Runde Tische und vertiefende Interviews mit queeren Menschen in ganz Niedersachsen durchgeführt. Die Zwischen­ergeb­nisse wurden bei einem Tageskongress in Hannover im Herbst 2015 vorge­stellt und vertiefend mit Vertreter*innen aus dem Ministerien und Landesbehörden diskutiert. 2016 erschien der Abschlussbericht, der 74 Handlungsempfehlungen in sechs Themenfeldern auflistet:

  • Arbeitswelt
  • Bildung
  • Gesundheit
  • Schutz vor Gewalt
  • Sichtbarkeit
  • (Wahl-)Familie

Ende 2016 beschloss der Landtag, für die daraus resultierende Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen“ von nun an 1,1 Millionen Euro im Haushalt zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung reichte wegen des Doppelhaushalts über die Jahren 2017 und 2018.