Handlungsfelder

Die queeren Bedarfe und Maßnahmenempfehlungen, die bei der landesweiten Beteiligung „Gemeinsam für Vielfalt*“ 2014/15 erhoben und seitdem vom QNN fortgeschrieben werden, unterteilen sich in 6 Handlungsfelder:

Im Gesamten und unabhängig von Themen wurden im Abschlussbericht der Erhebung, der 2016 veröffentlicht wurde, empfohlen:

Das Land Niedersachsen soll selber oder unterstützend…
  •  … eine aktive Minderheiten- und Antidiskriminierungspolitik betreiben.
  • … öffentlich für ein Leitbild geschlechtlicher und sexueller Vielfalt* eintreten und dies verbreiten.
  • … eine verantwortungsbewusste und breit gestreute Öffentlichkeitsarbeit betreiben.
  • …selbst „Gesicht zeigen“.
  • dem Pathologisieren entgegenwirken, das viele queeren Menschen aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität erleben.
  • Vielfalt* in der Bildung verankern, vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung.
  • Schule zu einem sicheren Ort für alle machen.
  •  …geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in den Ausbildungen der öffentlichen Hand verankern, ebenso in den Ausbildungen (sozial-)pädagogischen, psychologischen, medizinischen und juristischen Berufsbereichen.
  • …Strafverfolgungsbehörden bei Gewalttaten gegen LSBTI* besonders sensibilisieren. Opferschutz!
  • …eigene Diversity-Konzepte so erweitern oder auf die Erweiterung in der Wirtschaft hinwirken, dass LSBTI* gleiche Karrierechancen haben.
  • Kommunen in queeren Angelegenheiten unterstützen.
  • … alle Verantwortungsgemeinschaften gleichermaßen fördern wie z.B. Regenbogenfamilien oder Versorgungsgemeinschaften im Alter.
  • Menschenrechtsverletzungen im Zuge religiös oder politisch motivierter Diskriminierung ahnden.

Der Wunsch vieler beteiligter Personen in der landesweiten Erhebung lässt sich einfach auf den Punkt bringen: Das Land soll sich in allen Arbeitsbereichen hinter queere Menschen stellen.